Das "Amerikanische Ärzteblatt" JAMA, das Journal of the American Medical Association, berichtet in seiner Dezemberausgabe 2013 von einer Studie, die einen Zusammenhang von Schlafstörungen und Demenz beschreibt.
Die Autoren um Andrew Lim haben dazu in einer prospektiven Studie über 6 Jahre untersucht, ob die eingeschlossenen 700 Personen - in Abhängigkeit von der Qualität des Schlafes - eine Demenz entwickelt haben.

Die Autoren beschreiben einen Zusammenhang zwischen gestörtem Schlaf und der Entstehung von Demenz. Die Autoren empfehlen, bestimmte Genträger zu identifizieren, da diese von einer Konsolidierung des Schlafes profitieren könnten und so durch besseren Schlaf das Risiko der Entwicklung einer Demenz abnehmen kann.

Critical appraisal of methods for the assessment of noise effects on sleep

Basner, Brink und Elmenhorst geben in "Noise & Health" Hintergrundinformationen zum Thema Schlaf und die Effekte von Lärm auf den Schlaf, als auch einen Überblick über die Messverfahren und -methoden zur Untersuchung bzw. Bewertung von lärmbedingten Schlafstörungen.

Aus Sicht der Autoren kann anhand der vorliegenden Analyse versucht werden, einen Konsens über die Nutzung der Methoden herzustellen.

Auch dieser Artikel enthält eine Vielzahl an interessanten Quellenhinweisen, die in der Literaturliste des Artikels unter dem u.g. Link erreicht werden können.

Inhaltliche Eckpunkte der Analyse

  • Hintergrundinformationen zum Thema Schlaf und Schlafstörung allgemein
  • Betrachtung von Mess- und anderen Verfahren
    • Polysomnographie
    • Actigraphie
    • Elektrokardiographie
    • signalisiertes Aufwachen
    • Fragebögen

Noise Health 2012;14:321-9

Effects of environmental noise on sleep

Hume, Brink und Basner geben in "Noise & Health" einen Überblick über die Effekte von Umgebungslärm auf den Schlaf.

Die Autoren stellen fest, dass in den letzten 3 Jahren sowohl kurzfristige Effekte von Lärm auf den Schlaf als auch epidemiologische Studien zu Langzeitfolgen untersucht wurden. Obwohl aber viele Informationen zum Lärmwirkungen vorliegen, fehlen zu einzelnen Aspekten und Fragestellungen weiterhin Studien.

Auch dieser Artikel enthält eine Vielzahl an interessanten Quellenhinweisen, die in der Literaturliste des Artikels unter dem u.g. Link erreicht werden können.

Besonders interessant ist, dass die WHO als Grenzwertbereich, ab dem lärmexponierte Personen schädliche Gesundheitswirkungen auftreten können, bereits den Bereich zwischen 40 und 55 dB definiert.

Noise Health 2012;14:297-302

Nach oben