Das sogenannte "Fluglärmgesetz" ist der Teil der Lärmgesetzgebung in Deutschland, der sich speziell mit Flughäfen bzw. Fluglärm beschäftigt.

Das besondere an diesem Gesetz ist laut dem § 1 der "Zweck dieses Gesetzes ist es, in der Umgebung von Flugplätzen bauliche Nutzungsbeschränkungen und baulichen Schallschutz zum Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor Gefahren, erheblichen Nachteilen und erheblichen Belästigungen durch Fluglärm sicherzustellen."

Der Zweck stellt - durchaus erstaunlich - auf Verbote ab, aber nicht vergleichbar zum Landes- oder Bundes-Immissionsschutzgesetz.

Während der Regelungscharakter der anderen Gesetze eher ist, den Betrieb bzw. die Errichtung von Anlagen verbieten zu können, um Menschen und Natur zu schützen, verbietet das Fluglärmgesetz den Menschen zu bauen oder dort leben (bleiben) zu können, wo Fluglärm ist oder hinkommt.

Im Gegensatz zu klaren, "von unten" definierten Grenzwerten der Landes- bzw. Bundesimmissionsschutzgesetze stellt der § 1 FluLärmG lediglich auf die Vermeidung von "erheblichen" Nachteilen ab.

Fluglärmgesetz

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